Vereinsausflug 2017

Veröffentlicht von

Zum 30-jährigen Bestehen des Bocciaclubs gönnte sich der Club mit ihren Vereinsmitgliedern, einen Ausflug zu machen. Unser Vereinspräsident, Dario Henzen, arrangierte eine tolle, 2-tätige Reise ins Wallis:

Tag 1 (Samstag, den 14. Oktober)

Am Morgen des 14. Oktobers besammelten wir uns vor der Bocciahalle in Kirchberg. Im Ganzen waren wir 25 Personen. Um Punkt 9 Uhr und mit voller Vorfreude fuhren wir mit zwei Bussen los Richtung Süden, gefahren von Ueli & Dario. Unterwegs machten wir an der Raststätte nahe Greyezer einen Halt für ein Kafi und Gipfeli. Schon bald fuhren wir wieder los, doch ein Stau unterwegs auf der Autobahn zögerte unser Ankunft in Saint-Léonard um einige Minuten.
Dort angekommen, besichtigten wir ein unterirdischer See. Mit einem Boot, geführt von einem jungen Reisebegleiter vor Ort, fuhren wir einige hundert Meter in die Höhle hinein. Auf der Fahrt konnten wir uns die Geologie der Höhle genauer anschauen. Die Höhle bestand aus drei Gesteinsarten: Kohle, Marmor und Gips. Die Aushöhlung der Höhle dauerte mehrere Jahre durch Plattenbewegungen und andere geologische Prozesse; kein Wunder, dass die Höhle erst in den 1940er Jahren von Forschern entdeckt wurde. Im See konnten wir auch noch einige Regenbogenforellen entdecken, die an unserem Boot vorbei schwammen.
Nach der Bootsfahrt fuhren wir weiter gegen Westen. In Gampel hatten einige die Gelegenheit, köstliche Walliser Fleischprodukte vom Metzger zu kaufen. Nach einer Weile ging es dann wieder weiter Richtung Visp, unser Reiseziel.
Am späten Nachmittag, angekommen in Visp, bezogen wir unsere Zimmer für die Übernachtung. Am Abend gingen wir in den Weinkeller Johanneli Fi. Es gab Raclette à discrétion und verschiedene Weinsorten zum degustieren. Zudem erzählte der Winzer des Weinkellers über die Herstellung seiner Weinsorten und über die Herkunft des Namens Johanneli Fi. Dies basiert auf eine alte Walliser Sage:

Z Johanneli Fi, het Wasser gä statt Wi. Drum müess jetz ewigs im Gletscher Wasser si. Aber sit däm, dass die Gletscher schmälzund, soll z Johanneli wider frii cho sii.

Man sage, dass die Johanneli im 17. Jahrhundert die erste Wirtin im Gegend war. Nach Feierabend füllte sie das Weinfass mit Wasser auf, wobei sie ihren Gewinn steigern kann. Eines Tages wurde sie von einem Gast auf frischer Tat ertappt und wurde aus dem Dorf vertrieben. Seither wurde sie von niemandem gesichtet. Als Bestrafung hiess es, sie müsse für immer als verlorene Seele in den Gletscherwassern bleiben. Seitdem aber die Gletscher schmelzen, sollte die Johanneli wieder frei sein.
Nach dem unterhaltsamen Abend im Weinkeller nahmen wir den Marschweg zu unserer Unterkunft unter den Füssen. So liessen wir den Tag ausklingen.

Tag 2 (Sonntag, den 15. Oktober)

Der Sonntag begrüsste uns mit blauem Himmel. Nach dem Frühstück ging es heute auf die Visper Bocciabahn. Beim Bocciodromo des Bocciaclubs Visp angekommen, wurden wir vom Präsidenten des Clubs, Werlen Arnold, freundlich empfangen. Der Bocciaclub Visp, der in den 1950er Jahren gegründet wurde, besitzt eine schöne angenehme geheizte Halle mit zwei Bahnen. Einige unserer Bocciaspieler duellierten sich mit den Visper Boccianer, während der Rest einen schönen warmen Sonntagsspaziergang unternahm. Wenn die Boccianer anfingen zu spielen, hat es auf den Bahnen „gchlöpft und tätscht!!“ Am frühen Nachmittag genossen wir ein gemeinsames Apéro mit Musik und viel Spass. Die Zeit verflog so schnell, dass wir uns schon bald den Rückweg in Angriff nahmen.
Mit unseren beiden Bussen machten wir uns auf den Weg Richtung Norden. Unterwegs machten wir einen Zwischenhalt in Grafenried. Dort, im Gasthof Sternen, nahmen wir je eine köstliche Fleischplatte zu uns. Nach diesem kurzen Halt hiess die nächste Station Bocciodromo Kirchberg. Heil angekommen und voll erschöpft beendeten wir unsere unterhaltsame, schöne 2-tägige Reise.

 

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.